Aus Alt mach Neu: Kältemittel-Aufarbeitung durch Westfalen.

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Rücknahme und Aufarbeitung gebrauchter Kältemittel: Sicher, effektiv und ressourcenschonend.

Wie verwerten Sie Ihre gebrauchten Kältemittel möglichst sicher, effektiv und ressourcenschonend? Ganz einfach: Mit Westfalen und unserer langjährigen und internationalen Expertise. Ist Ihr gebrauchtes Kältemittel sortenrein, analysieren wir es in unseren Laboren und arbeiten es anschließend in unseren eigenen Anlagen auf. Nach der Aufarbeitung entspricht das Kältemittel qualitativ einem Neuprodukt. Bei sortenunreinen Kältemitteln führen wir diese größtenteils als Rohstoff der Chemiebranche zur Verwertung zu.

Ihre Vorteile:

  • Rechtssichere Kältemittel-Rückgabe an Westfalen als Experten für Kältemittel-Aufarbeitung und -Verwertung: Sie geben Ihre gebrauchten Produkte bei uns ab – wir kümmern uns um den Rest!
  • Quotenneutrale Bereitstellung der aufgearbeiteten Kältemittel durch Westfalen: Dank Aufarbeitung erhalten Sie weiterhin Kältemittel, die dem Phase-Down der F-Gas-Verordnung unterliegen, und können diese z. B. zum Erhalt von Bestandsanlagen einsetzen.

Entdecken Sie im Video, wie unkompliziert die Rückgabe und Aufarbeitung gebrauchter Kältemittel mit den Gruppenflaschen von Westfalen ist. 

Mit der Aufarbeitung von Kältemitteln verbinden Sie ökologische und wirtschaftliche Vorteile: Sie handeln rechtssicher, schonen Ressourcen und profitieren vom quotenneutralen Einsatz – für einen nachhaltigen und zukunftssicheren Betrieb Ihrer Anlagen.

Mehr Infos zur Aufarbeitung gebrauchter Kältemittel sehen Sie im Video

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Sie möchten Kältemittel zurückgeben, die Sie nicht bei Westfalen gekauft haben?

Kein Problem! Dann ist unsere Tochtergesellschaft Recava der richtige Partner für Sie!

Unsere Gruppenflaschen für gebrauchte Kältemittel: Je eine für (fast) alles.

Mehr Platz auf Hof und Hänger: Für die Rückgabe gebrauchter Kältemittel bieten wir Ihnen unsere Gruppenflasche für brennbare Kältemittel (Flasche mit rotem Kragen) und nicht brennbare/inerte Kältemittel (Flasche mit grünem Kragen an).
Das Handling ist einfach: Sie füllen Ihr gebrauchtes Kältemittel in die passende Flasche ein. Dabei muss beachtet werden, dass verschiedene Kältemittel nicht vermischt werden dürfen. Danach kreuzen Sie umgehend auf dem Flaschenetikett an, um welches Kältemittel es sich handelt. Nun können Sie die R-Ware zur Aufarbeitung bzw. fachgerechten Entsorgung an uns zurückgeben.

Ausnahmen gelten für Kältemittel wie R-600a oder R-290. Hier sind aus technischen und sicherheitsrelevanten Gründen weiterhin sortenbezogene R-Ware- bzw. Anlagenflaschen nötig.

Für welches gebrauchte Kältemittel Sie welche Recyclingflasche benötigen, zeigt dieser tabellarische Überblick.

So einfach ist die Gruppenflasche.

Produktmanagerin Christin Wacker erklärt im Video das Handling der neuen Gruppenflaschen.


Unser Tipp: R-Ware und Anlagenflaschen online bestellen.

R-Ware und Anlagenflaschen bestellen Sie als Westfalen-Kunde schnell und einfach in unserem Kundenportal. Hier können Sie auch Ihre befüllten R-Ware-Flaschen zur Rückgabe anmelden.

Unser Rücknahmeprozess: Vom gebrauchten Kältemittel zum Neuprodukt.

Unsere Expertise: Fast 30 Jahre Kältemittel-Aufarbeitung.

Nutzen Sie unser Know-how: Schon seit 1995 begleitet die Westfalen AG die „Geschichte der Aufarbeitung" ganz praktisch. Dabei richten wir uns nach der im Kreislaufwirtschaftsgesetz vorgesehenen Reihenfolge:

  • Vermeidung.
  • Wiederverwendung.
  • Beseitigung.

Abfall zu vermeiden, ist bei gebrauchten Kältemitteln leider nicht möglich. Deswegen legen wir den Fokus auf eine umfassende und effiziente Verwertung und prüfen dahingehend jedes gebrauchte Kältemittel: Entweder kann es aufgearbeitet werden, sodass es qualitativ dem Neuprodukt entspricht. Oder es wird stofflich verwertet, also durch thermische Aufspaltung der Moleküle in Fluss- und Salzsäure getrennt, die dann für andere chemische Prozesse verfügbar sind. Diese Form der Verwertung wickeln wir über spezialisierte Partner ab. Durch Aufarbeitung oder Aufspaltung können wir alle Kältemittel, egal ob brennbar, inert oder toxisch, verwerten und somit auf die Abfallbeseitigung komplett verzichten.

Die Rücknahme und Aufarbeitung gebrauchter Kältemittel führen wir in fünf Ländern durch: Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien und Frankreich. Mit unseren Aufarbeitungsanlagen erreichen wir kürzere Wegezeiten. Durch unsere internationale Erfahrung bauen wir unsere Qualitätssicherung und den Umgang mit der Analytik kontinuierlich aus.

Sortenreinheit durch Analyse.

Unser oberstes Prinzip für die umweltschonende Rückführung in den Kältemittelkreislauf ist die mindestens 99-prozentige Sortenreinheit der aufzuarbeitenden Kältemittel. Darin dürfen nur geringe Verunreinigungen durch Fremdgase, Feuchtigkeit und Säure enthalten sein. Aus diesem Grund führen wir in unseren Laboren auf Basis modernster Methoden eine Analyse des Rücknahmeprodukts durch. Entsprechen die ermittelten Werte den Vorgaben zur Aufarbeitung, wird eine stationäre Aufarbeitungsanlage eingesetzt, in der die Reinigung von Öl, Säuren und Feuchtigkeit durch verschiedene Absorptions- und Verbundfiltersysteme vorgenommen wird. Vermischungen mit anderen Kältemitteln können hingegen nicht rückgängig gemacht werden.

Sortenreine Aufarbeitung.

Bestimmte Kältemittel arbeiten wir in einer modernen Anlage auf. In unseren Laboren führen wir vor, während und nach der Aufarbeitung sorgfältige Analysen durch, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen und die an Neuware gestellten Qualitätskriterien sicher zu erfüllen. Diese umfassende Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle gewährleistet die uneingeschränkte Wiederverwendbarkeit. Das gereinigte Produkt entspricht nach der Aufarbeitung den Anforderungen der DIN 8960 an Kältemittel.

Für die Aufarbeitung eignen sich unter anderem:

  • R-134a, unter Druck verflüssigt
  • R-404A, unter Druck verflüssigt
  • R-407A, unter Druck verflüssigt
  • R-407C, unter Druck verflüssigt
  • R-407F, unter Druck verflüssigt
  • R-407H, unter Druck verflüssigt
  • R-410A, unter Druck verflüssigt
  • R-422D, unter Druck verflüssigt
  • R-507, unter Druck verflüssigt
  • R-448A, unter Druck verflüssigt
  • R-449A, unter Druck verflüssigt
  • R-513A, unter Druck verflüssigt
  • R-1234yf, unter Druck verflüssigt
  • R-1234ze, unter Druck verflüssigt
  • R-452A, unter Druck verflüssigt
  • R-32, unter Druck verflüssigt
  • R-455A, unter Druck verflüssigt
  • R-454A, unter Druck verflüssigt
  • R-454B, unter Druck verflüssigt
  • R-454C, unter Druck verflüssigt
  • R-450A, unter Druck verflüssigt

Sie haben gebrauchte Kältemittel, die nicht in der Liste dargestellt werden? Sprechen Sie uns an! 

Wir beraten Sie gerne

Ergebnisse, die sich sehen lassen können.

Über 1 Mio. CO2-Äquivalente jährlich werden durch die Aufarbeitungsanlagen der Westfalen Gruppe hinzugewonnen. Dadurch schaffen wir Möglichkeiten für den Einsatz neuer umweltfreundlicherer Produkte und verlängern die Lebensdauer der Bestandsanlagen.

FAQs: Die schnellen Fragen und Antworten.

Gebrauchte Kältemittel fallen bei der Außerbetriebnahme von Altanlagen sowie bei Umrüstungen oder Reparaturen bestehender Systeme an. Sie sind mit Kältemaschinenölen oder Fremdgasen verunreinigt oder können Feuchtigkeit enthalten. Zur Entnahme gebrauchter Kältemittel sind üblicherweise Absauggeräte erforderlich. Diese können gebrauchte Kältemittel in einem System zurückgewinnen und in eine vorgesehene R-Ware Flasche füllen.

Bereits seit Ende der 1980er-Jahre reglementieren Normen, Gesetze und Verordnungen den Umgang mit gebrauchten Kältemitteln. Im Laufe der Jahre sind neue Vorschriften hinzugekommen, andere wurden angepasst.

  • Verordnung (EU) 2024/573 (Entsorgung von FKW/H-FKW)
  • Verordnung (EG) Nr. 1005/2009 (Entsorgung von FCKW/H-FCKW)
  • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
  • Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)
  • DIN EN 378 Teile 1 bis 4
  • Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)
  • Chemikalien-Ozonschichtverordnung (ChemOzonSchichtV)
  • Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV)
  • Nachweisverordnung

Flaschen zur Verwertung sind für bestimmte maximale Füllmengen ausgelegt, die Sie unbedingt beachten sollten. Bei Flaschen der Westfalen Gruppe sind die zulässigen Füllgewichte deutlich ausgewiesen. Jede Flasche ist mit einem entsprechenden Anhänger ausgestattet. Die Überschreitung der genannten Grenzwerte birgt hohes Gefahrenpotenzial, denn das überfüllte Gebinde kann bersten oder sogar explodieren.

Nein, das Mischen verschiedener Kältemittel in einer Gruppenflasche ist nicht erlaubt. Es gibt zwei Varianten von Gruppenflaschen: eine für inerte und eine für brennbare Kältemittel. Jede Flasche darf nur mit einem der auf der Flasche angegebenen Kältemittel befüllt werden. Nach dem Befüllen muss das verwendete Kältemittel eindeutig auf dem Etikett markiert werden.

Wird ein gebrauchtes Produkt recycelt unterläuft es einem einfachen Reinigungsverfahren und wird im Anschluss wiederverwendet. Die Qualität des Produkts kann jedoch nicht überprüft werden. Bei der Aufarbeitung hingegen wird das gebrauchte Kältemittel so aufgearbeitet, dass es im Anschluss qualitativ einem Neuprodukt entspricht.

Beim Einsatz von recyceltem Kältemittel wird keine Analyse zur Bestätigung der Qualität durchgeführt. Besonders bei Kältemittelgemischen mit Temperaturglide besteht das Risiko, dass die Soll-Zusammensetzung nicht mehr gegeben ist. Bei allen Kältemitteln kann es außerdem vorkommen, dass Fremdgase oder ein erhöhter Wassergehalt enthalten sind, was zu Schäden an der Anlage führen kann. Fachbetriebe sollten sich daher hinsichtlich der Gewährleistung absichern.

Wir sind für Sie da - schreiben Sie uns!

Sie haben eine Frage zu unserem Gase-Portfolio? Sie benötigten technische Beratung? Oder wünschen eine Preisauskunft oder ein Angebot? Schreiben Sie uns, was wir für Sie tun können – unsere Experten rufen schnellstmöglich zurück!

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